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Los geht's

Vollendet. Reise der Modejournalisten

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Aufbruch

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21 Menschen, 21 Erwartungen

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September 2014: Ein neuer Kurs im Ausbildungsgang Modejournalismus/Medienkommunikation der Akademie für Mode und Design in München beginnt. Unser Ziel: Ab in die Kreativbranche!  


Schreiben, stylen, Filme schneiden – schwer beschäftigt
 

Juli 2017: Rund 17.952 Unterichtsstunden später sind wir fast am Ziel. Auf unserem dreijährigen Weg haben wir gelernt, genörgelt und gelacht.  Wir haben viel erfahren - über die Modebranche, über einander, aber auch über uns selbst. Die Prüfungen sind vorbei - nur die Abschlussarbeiten trennen uns noch davon, in die hart umkämpfte Branche einzusteigen. Natürlich können wir das kaum erwarten, blicken aber auch ein wenig wehmütig auf die Zeit an der AMD zurück.


Mode? Alles so oberflächlich!

Ein Klischee über die Branche, das sich wie kein anderes hält. Stimmt aber gar nicht! Das beweist unser Kurs mit sechs Heldenreisen: In jedem Semester zeigen Kursteilnehmer*innen, dass Mode mehr kann als nur Körper schmücken. Sie ist unter anderem Ausdruck unserer Persönlichkeit und Stoff für Kunst und Kultur. Deswegen rahmen wir unsere Rückblicke mit Film und Literatur ein. Über jedem Kapitel steht als Überschrift ein Modefilm, der den Kern des Semesters trifft. Zitate fassen unsere Erfahrungen zusammen. Es sind Schlaglichter auf die Höhe- und Schwerpunkte der Semester, denn es soll ja keine unendliche Geschichte sein.

Also dann - alles auf Anfang! Die Reise kann beginnen ...


Wer gezielt in ein Semester "springen" möchte, klickt rechts in die Navigationsleiste.










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1. Semester - The Beginning

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Boris: Zurück auf Anfang

Mein Start an der AMD war aufregend: Was würde alles auf mich zukommen? Werde ich den Erwartungen gerecht? Gemeinsam mit Sabine Resch, Studienleiterin Modejournalismus/Medienkommunikation, lasse ich das erste Semester Revue passieren.

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Sieben Studenten – sieben Lieblingskurse

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Was uns wirklich erwarten würde, das konnten wir mithilfe unseres Stundenplans langsam erahnen. Einige Fächer riefen immer noch große Fragezeichen in unseren Augen hervor: Modetheorie, Visuelle Kommunikation, Neue Medien? Im Laufe des Semesters sahen wir dann langsam klarer, tauchten in die Materie ein - daraus entstanden Präferenzen und Lieblingsfächer! 

Im Rückblick auf diese spannende Anfangszeit habe ich einige Studierende unseres Kurses um ein kurzes Resümee zu ihren Lieblingsfächern gebeten.
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Boris: Vom Traum zur Realität

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Ich wollte schon immer Journalist werden - nicht wie andere Kinder Feuerwehrmann, Arzt oder Anwalt. Für mich war klar: Ich wollte schreiben. Nicht unbedingt Bücher, sondern für die Zeitung oder ein Magazin.

Nach dem Abitur machte ich mich also auf die Suche nach einem geeigneten Ort,um dieses Handwerk zu erlernen. Und da Politjournalismus nicht wirklich mein Ding war, entschied ich mich für den Studiengang Modejournalismus an der AMD in München. Schließlich kann man dort über „Schönes“ schreiben: „Das Bisschen Mode wird ja wohl nicht so schwer sein", dachte ich mir.


Mode - mehr als nur auf der Haut

Ich lag selten so falsch, wie bei dem letzten Gedanken. Die erste Vorlesung in Modetheorie handelte vom Wirkungskreis der Mode und war für mich wie eine Offenbarung: Technik, Trends, Handel und Modeschauen auf der praktischen Seite. Auf der theoretischen Seite: Soziologie, Philosophie, Anthropologie, Psychologie.

Dass so viel dahinter steckt, hatte ich mir am Anfang nicht vorstellen können. Und das machte nur einen kleinen Teil dieses facettenreichen Studiums aus. Die Kombination aus Modewissen, Journalismus und Medienkommunikation ist so breit gefächert, dass sie einem viele Türen im Berufsleben aufstößt.

Und während andere Kinder Ärzte oder Anwälte werden, werde ich nun das tun, was ich liebe: Schreiben.


*Das Copyright auf den Wirkungskreis liegt bei Studienleiterin Sabine Resch.

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2. Semester - The Editor's Eye

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COPY CATS – UNSERE ERSTE REDAKTION

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Jana und Andrea - Chef-Stylistinnen bei den "Copy Cats"


DER BEGINN DER LEIDENSCHAFT

Ein etabliertes Magazin muss ausgewählt und in den nächsten drei Monaten mit eigenen Inhalten gefüllt werden – von uns Studenten. Das sind die "Copy Cats".


DIE ENTSCHEIDUNG: "MADAME"-MAGAZIN

Wer schreibt, wer layoutet, wer stylt? Andrea und Jana brennen fürs Styling. Beim Brainstorming wird klar: Andrea setzt das aktuelle Trendthema 70er Jahre um, Jana träumt von Blumen, Farben und Kleidern.


GRENZENLOS

In der Mode gibt es keine Regeln. Wir dürfen groß träumen. Von Pferden, Luxusmode und prachtvollen Locations. Doch für die Umsetzung brauchen wir viele Helfer,  gute Organisation und immer wieder motivierende Worte unserer Dozentin Carola Niemann.

Erst dann wird der Traum zur Wirklichkeit:





Das im Video abgebildete Magazincover, sowie die Seiten-Layouts und Fotoproduktionen sind im Projekt "Copy Cats" der Modejournalistenschüler*innen an der AMD München entstanden. Es handelt sich hierbei um eine nicht-vertriebene Nachahmung mit freundlicher Genehmigung der "MADAME"-Redaktion, nicht um ein Original-Heft der "MADAME".




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1. Warum hast du dich dafür entschieden, das Styling bei den "Copy Cats" zu übernehmen? 
Ich war schon immer sehr visuell veranlagt und interessiere mich für Modefotografie. Deshalb war für mich von Anfang an klar, dass ich bei unserem Projekt mehr als "nur" schreiben will. 
 
2. Was hat dir bei dem Shooting am meisten Freude bereitet? 
Die Frage sollte eher heißen: Was hat mir keinen Spaß bereitet? Von der Ideenfindung bis zum Ankleiden des Models war alles toll! Am schönsten war wohl die „Zusammenarbeit“ mit dem Pferd. Es gab sehr viel zu lachen, weil es sehr eigensinnig war. 
 
3. Was ist die Idee hinter der Modestrecke? 
Das Styling ist von den 70er Jahren inspiriert: Schlaghosen, klobige Schuhe und Fedora-Hüte. Da wir die Möglichkeit hatten, mit einem Pferd zu shooten, nahm die Strecke einen "Wilder Westen"-Look an.  
 
4. Woher stammten die Outfits? 
Mit unserer Styling-Dozentin Carola Niemann haben wir diverse PR-Agenturen besucht und durften uns Kleidung und Accessoires für das Shooting ausleihen. Wer noch passende Sachen zum Thema zu Hause hatte, konnte diese natürlich mitbringen.  
 
5. Welche Herausforderungen kamen während des Projekts auf dich zu? 
Der komplizierteste Teil war der Outfit-Wechsel im Stall. Da wir keine Kleiderstange dabei hatten, war es schwer, die Klamotten „heufrei“ und sauber zu verstauen. 
 

Fotografin: Johanna Link 
Produktion: Andrea Tzelepides 
Hair- und Make-up: Anja El-Sawaf 
Model: Janina Jung/ Spinmodel Management 
Assistenz: Boris Alexandrowitsch, Liana Boldova, Fabienne Dini, Carina Dransfeld, Marilyn Hausen, Michaela Konz, Melanie Paukner, Lisa Spanner, Lorraine Wandl 
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1. Warum hast du dich dafür entschieden, das Styling bei den "Copy Cats" zu übernehmen? 
Der Bereich Styling hat mich seit dem ersten Semester interessiert. Nachdem ich Carola Niemann bei einigen freien Stylingjobs assistieren durfte, habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir das Organisieren und Styling macht.  
 
2. Was hat dir bei dem Shooting am meisten Freude bereitet? 
Das Ansehen und Aussuchen der Outfits bei den PR-Agenturen vor Ort. Die aktuellen Kollektionen von Luxusbrands live zu sehen, anzufassen und sich Looks zu überlegen, war toll! 
 
3. Was ist die Idee hinter der Modestrecke? 
"Blütenzauber" ist eine sommerliche und feminine Modestrecke –  fließende Stoffe und warme Farben stehen im Fokus. Die Hair- und Make-up-Artistin hat den Beauty-Look mit Blumenkränzen an die Styling-Idee angepasst.  Als Shooting-Location haben wir den blühenden Botanischen Garten in München ausgesucht.  
 
4. Welche Herausforderungen kamen während des Projekts auf dich zu? 
Die Koordination des ganzen Teams: Einen Termin zu finden, an dem Model, Fotografin sowie Hair- und Make-up-Artistin Zeit hatten. Shootings werden meistens relativ kurzfristig umgesetzt, trotz langer Planung. Zum Glück hat am Produktionstag das Wetter im Botanischen Garten mitgespielt. 
 

Fotografin: Angela Peron 
Produktion: Jana Ackermann 
Hair- und Make-up: Sabrina Reuschl 
Model: Annemarie Faupel/ Talents Models 
Assistenz:  Ricarda Datz, Simon Dietrich, Madlen Drexel, Anna-Maria Höß, Lisa Kanschat, Justine Lepoix, Nadine Miller, Vanessa Peschla, Lydia Raaf-Dahaldian, Giulia Wilzewski 
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Carola Niemann über das Styling bei den "Copy Cats"

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Stylistin Carola Niemann  betreute die Fotostrecken bei den Copy Cats 2015.

VISUELL DENKEN REICHT NICHT

"Die Basis einer Stylistin ist ihr Handwerk. Man sollte sich mit aktuellen und geschichtlichen Themen auskennen. Dieses Wissen kann dann in Form von Stylings und Fotostrecken interpretiert werden.  

ÜBER DEN TELLERRAND SCHAUEN

Meine Tipps für angehende Stylisten: Mit offenen Augen durch die Welt laufen, vieles angucken, spontan und kreativ sein. Und immer versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. 

VOLLE ZUFRIEDENHEIT

Das haben die Studenten der AMD geschafft. Der Einsatz bei den Shootings war großartig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!" 

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3. Semester - Nocturnal Animals

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Wie alles begann...

Lisa, Nadine, Michaela und Liana denken schon in den Semesterferien an kommende Uni-Projekte. Sie wollen im Fach Onlinejournalismus einen Blog machen, der sie begeistert

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Unsere Dozentinnen waren nicht leicht zu begeistern...

Angelika Knop (links) und  Gerlind Hector (rechts im Bild) hatten ihre Zweifel. Doch letztendlich hat sie die Umsetzung von Untypisch München überzeugt, wie sie sich erinnern

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Die Theorie hinter dem Erfolg

Die Macherinnen von Untypisch München erzählen, welche Fächer bei der Entwicklung ihres Blogs geholfen haben

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"Wir wollten etwas anderes im Sinne von Mode oder Kultur machen.“, erzählt Michaela knapp ein Jahr nach dem Start von Untypisch München für das Dossier „Anders“ der Journalistenakademie München. Was als Uni-Projekt startete, entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Geheimtipp für die Nachtschwärmer Münchens. Deswegen sind Interviews mit anderen Blogs oder Tageszeitungen mittlerweile keine Besonderheit mehr für die Untypisch-Macherinnen. Sie konnten ihr Glück kaum fassen, als die Süddeutsche Zeitung Untypisch München als "professionell gemachten Online-Auftritt unter Münchens Food-Bloggern" feierte.

Untypisch München erreichte schon während des dritten Semesters eine besonders hohe Userzahl, was nicht nur uns Kommilitonen zum Staunen brachte, sondern vor allem unsere Dozentin Angelika Knop begeisterte. Zum Glück sind Liana, Michaela, Nadine und Lisa auch nach der sechsmonatigen Semesterphase hinter ihrer Idee gestanden und haben den Blog mit viel Recherche, großer Hingabe und vor allem riesigem Zeitaufwand weitergeführt, denn wie man heute (über ein Jahr später) sehen kann: es hat sich gelohnt. Ihre Bekanntheit steigt weiter an, sie selbst dürfen sich "Freunde“ von Mucbook nennen und schreiben darüber hinaus auch Artikel für Onlinemagazine wie Munichmag oder bereichern die Leser der TZ-Online mit ihren persönlichen München-Tipps. Außerdem belegten sie beim Isarblog-Award 2016 -  einer Auszeichnung, die jährlich vom Münchner Blog Mucbook vergeben wird -  den zweiten Platz in der Kategorie "Bester Münchenblog“.

Seitdem nehmen die Userzahlen immer noch zu und auch an Kooperationsanfragen von Lokalitäten oder Unternehmen fehlt es nicht. Von Abheben aber keine Spur. Die Untypisch München-Mädels bleiben sich treu: "Wenn ein Lokal uns zu einem Wiesnabend einlädt, sind sie ein bisschen falsch bei uns“, so Lisa.

"Untypisch" gilt auch für die Bloggerinnen selbst: bei unserem Semesterprojekt stachen sie mit dem einzigen Blog hervor, der sich nicht primär um Mode drehte und auch heute bleiben sie mit ihrer Gradlinigkeit erfolgreich.
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"Wir wollen hinter die Fassade blicken"

Erfahrungen in der Bloggerwelt - erzählt von Lisa, Liana, Michaela und Nadine von Untypisch München

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4.Semester - The Eye Has To Travel

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Multitasking

Stress pur! Im vierten Semester gab es so viele Projekte zu stemmen wie in keinem zuvor. Styling, Fotografie, Film - Vanessa musste viele Aufgaben gleichzeitig jonglieren

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Wer etwas fotografieren möchte, der muss sein Objekt auch gut in Szene setzen. Darum ging es beim Projekt „Styling“ mit der Dozentin Ilona Ulrich. Die Modedesignstudenten der AMD hatten Kleidungsstücke entworfen, inspiriert von jeweils einer antiken Statue aus der Glyptothek in München. Genau diese sollten wir für einen Katalog des Museums in einem Fotoshooting stylen.

Vanessa bekam als Motiv die Totengöttin  Persophone, die Frau von Hades, dem griechischen Gott der Unterwelt. Doch wie stellt man das designte Kleid in den Vordergrund und erzählt dennoch eine Geschichte von der inneren Zerrissenheit der Göttin? 



„Da die zu stylenden Kleider nicht von den Modejournalisten selbst gefertigt wurden, war es oft nicht einfach zu verstehen, was der oder die Designerin sich beim jeweiligen Outfit gedacht hat. Zusätzlich musste das Styling sowohl an die Antike angelehnt sein, als auch in Bezug zum dazugehörigen Objekt der Glyptothek stehen. Diese beiden Komponenten waren sicherlich die größte Herausforderung", erklärt Ilona Ulrich die Schwierigkeit der Aufgabe.

Bei einem Ausflug in die Münchner Glyptothek überlegte sich Vanessa, wie sie das Model mit der Statue interagieren lassen konnte und welche zusätzlichen Objekte die Kulisse unterstreichen würde.

Die Organisation war der zeitraubendste, nervenaufreibendste und aufwendigste Teil des ganzen Projekts. Ein Model musste gefunden und zusätzliche Accessoires bestellt werden. Der ganze Kurs musste sich auf einen Visagisten einigen und mit dem Fotografen seine Ideen besprechen.



AmTag des Shootings verlief zum Glück alles reibungslos. Jede/r hatte eine genaue Vorstellung, wie die Kleider in Szene gesetzt werden sollten, wie auch Ilona Ulrich berichtet: „Die Zusammenarbeit mit dem Kurs MM16 fand ich sehr effektiv und entsprechend kreativ. Was die gemeinsame Arbeit zusätzlich erleichtert hat, war die Tatsache, dass die Studenten die Aufgabe verstanden und gezielt umgesetzt haben. Sie haben sich genau ans Briefing gehalten und darüber hinaus eigene Ideen eingebracht, ohne die genaue Aufgabenstellung zu missachten.“



Die wunderschönen Kleider der Modedesigner haben zwar schon für sich alleine gesprochen. Doch Vanessa erkannte, dass mit der passenden Kulisse, stimmigen Accessoires und dem Gespür des Fotografen für den perfekten Moment, noch einmal ein ganz neues Kunstwerk entstanden ist. 

Leider ist vielen einfach noch nicht klar, was hinter dem Berufsfeld Styling steckt, weshalb das Ergebnis in der Ausstellung der Glyptothek ernüchternd ausfiel, denn für unser Können bekamen wir nicht die erhoffte Beachtung.  



Auch unsere Dozentin Ilona Ulrich hätte sich deutlich mehr Anerkennung für ihre und unsere Mühe gewünscht: „Das Ergebnis der Fotoproduktion und das dafür erstellte Styling der Modejournalisten fand ich sehr gut. 'Sehr gut' im Sinne von Note eins. Die Umsetzung war genau auf den Punkt getroffen und das Engagement der Studenten fand ich hervorragend. Wie die Fotografien für die Ausstellung in der Glyptothek letztendlich präsentiert wurden, hat mir leider nicht gefallen.“

Aber Vanessa ließ den Kopf nicht hängen. Dafür gab es auch gar keine Zeit, denn das nächste Projekt - ein Portrait-Shooting mit der Fotografin Regina Recht - wartete bereits. 
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Uncensored - Wir zeigen alles!

Erstmal zeigen wir hier alle Bilder von unserem Shooting für die Glyptothek, auch wenn es nicht alle in die Ausstellung geschafft haben

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Perspektivenwechsel

Fotograf und Model an einem Tag sein - dazu hat man nicht oft die Chance. Wir durften im Rahmen eines Workshops mit der Fotografin Regina Recht in beide Rollen schlüpfen. Auch für Vanessa keine leichte Aufgabe

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Behind the Scences

Auch für andere Journalistenschülerinnen war es im professionellen Rahmen eine Premiere, vor der Kamera zu stehen anstatt dahinter. Für Justine und Lorraine hat sich das ungewohnt angefühlt

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Ins kalte Wasser geschmissen...

... das wurden wir im Fach TV-Journalismus. Mit neuem Selbstbewusstsein machten wir uns nach dem Fotografie-Workshop auf die Reise, um unsere ersten eigenen Reportagen zu drehen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die uns Dozent Andreas Muhs gestellt hatte

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Das Filmprojekt war tatsächlich eine beeindruckende Erfahrung. Es war für uns alle das erste Mal, dass wir einen eigenen Auftrag erhielten und alles selber organisieren mussten - ganz ohne die Hilfe eines Dozenten.

Das fing beim Equipment an und ging damit weiter, dass wir uns überlegen mussten, welche Personen am besten für ein Interview geeignet waren, wann der Dreh stattfinden wird und wie wir das Rohmaterial zu einem spannenden und informativen Film schneiden konnten.

Vanessa hat das Projekt mit sechs ihrer Kommilitoninnen in Görlitz, einer kleinen Stadt ganz in Osten von Deutschland, gemeistert und sogar den Bürgermeister interviewt. 

Damit war dieses vollgepackte Semester endlich geschafft! Nun waren alle bestens für das Praxissemester vorbereitet. Hoffentlich...





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5. Semester - The Devil Wears Prada

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Aufregung: Wir verlassen unser gewohntes und sicheres Umfeld der AMD und steigen tatsächlich in den echten, harten Arbeitsalltag ein. Nach einem manchmal nervenaufreibenden Bewerbungsprozess hatten alle einen Praktikumsplatz bekommen.
  
Giulia und Simon blickten zwar voller Vorfreude, aber natürlich auch mit einem mulmigen Gefühl diesen 28 Wochen entgegen. Simon bleibt in München, Giulia zieht es in die britische Hauptstadt.

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Von überlaufenden Kaffeemaschinen und entlaufenen Praktikantinnen

Fashionshows sind purer Glamour und alles klappt wie am Schnürchen? Giulia erlebt das anders, als sie hinter die Kulissen der Runways blickt

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Ambitionen und Ernüchterung

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London war für Giulia ein Erlebnis.

Doch auch bei Swarovski geht es für Praktikanten nicht nur glamourös zu. Im internationalen Communications Headquarter des österreichischen Kristallherstellers gibt es auch ganz profane Aufgaben.

So erlebte Giulia beim Zählen tausender Mini-Kristalle ihren persönlichen Aschenputtel-Moment, mit dem einzigen traurigen Unterschied, dass am Ende kein Prinz mit einer Kürbiskutsche um die Ecke kam, sondern sie nach 1.358 Excel-Zeilen alleine in die überfüllte U-Bahn huschte. "Irgendwo muss man ja anfangen", dachte sie sich während der Zählarbeit und motivierte sich mit dem Gedanken (und drei Ausflügen zu Starbucks), dass sie hier Kristalle sortierte, die bereits von Lady Gaga und Jennifer Lopez getragen wurden.

Der Kommentar von ihrer Chefin Nadja Swarovski, "That looks like a lot of fun", sollte wohl zur Ermunterung dienen, was nach sieben Stunden Dauer-Zählerei allerdings nicht mehr viel nützte.

Ob Simon in München wohl ähnliche Momente erlebte? 


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Nichts für Player

Vom Mode-Praktikanten zum rasenden Filmemacher. Ein solches Mode-Märchen ist Simon während des Praktikums beim Playboy tatsächlich passiert. Wie genau er seine große Leidenschaft, Filme zu drehen, beim Playboy verwirklichen konnte, erzählt er, wie könnte es für einen Filmexperten auch anders sein, im Video

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Und die Moral von der Geschicht'?

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Giulia sagt:
Drei Monate in der Weltstadt London? Das ist zwar super spannend und aufregend, aber gleichzeitig auch eine ziemliche Herausforderung. Nicht nur sprachliche Kleinigkeiten, die im täglichen Praktikumsalltag eine Rolle spielen, sondern auch die englische Kultur und die kleinen aber feinen Unterschiede sind nicht ganz ohne. Rückblickend bin ich stolz und glücklich, dass ich die Zeit in London genutzt und viel für mich mitgenommen habe! Von ein paar unnützen Vokabeln bis hin zu einem lässigeren London-Style!

Simon sagt:
Playboy – viel nackte Haut, jede Menge Spaß und der Neid eines jeden Mannes ist garantiert. So stellen sich viele das Leben eines Playboy-Redakteurs vor. Doch ganz so glamourös geht es dann doch nicht zu, sondern größtenteils wie in jeder anderen Redaktion. Trotzdem gab es viele Highlights, wie beispielsweise ein Fotoshooting auf der Zugspitze, der Videodreh für das Playboy-Gentlemen’s Weekend oder der Autobahnspurt mit über 300 Stundenkilometern im McLaren. Rückblickend hat es mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, einen tiefen Einblick in die Welt eines Männermagazins bekommen zu haben.
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6. Semester - Break The Rules

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Im zweiten Semester hatte das Motto bei den Copycats noch geheißen „Kopiere so gut und mit so viel eigenem Input wie nötig“ - im sechsten Semester lautete es bei mo:de 9: alles selber machen! 

Kreativ sein ist eine Sache. Aber ein komplett neues Magazin unter dem übergeordneten Schlagwort -  "Vote" - zu konzipieren, ist dann doch eine andere.

Zu Beginn standen wir vor einer leeren Wand. Die füllte sich leider nicht ganz so schnell, wie wir uns das vorgestellt und erhofft hatten. Aber schließlich standen die Artikelthemen.

Recherche und Umsetzung konnten beginnen.



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Arbeitsteilung

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Einfacher gesagt als getan. Denn was es wirklich heißt, als großes Redaktionsteam alle Vorschläge, Meinungen und Wünsche in einem Abschlussprojekt umzusetzen, das sollten wir noch oft erfahren: von angestrengt bis aufgeregt und glücklich variierten unsere Gefühle.

Unser Abschlussprojekt trieb uns schließlich in vielerlei Hinsicht an unsere Grenzen. Die Vorgaben der betreuenden Dozenten, Ivonne Fehn
und Markus Rasp, waren klar und deutlich: keine Ressorts, keine festen Titel und Positionen und klare thematische Schwerpunkte.

Um etwas System in den Trubel aus Ideen und Vorschlägen zu bringen, gab es aber zwei CvDs (Chefinnen vom Dienst) - Lisa und Vanessa - die die Kommunikation zwischen dem Kurs und den Dozenten aufrecht erhielten und auch mal ein Machtwort bezüglich Deadlines sprachen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben das text-lastigste Magazin der mo:de Reihe produziert, haben mit Top-Fotografen wie Regina Recht und Sammy Hart zusammengearbeitet und haben durch Illustrationen das Thema VOTE ebenfalls im Layout aufgegriffen. 





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Außerdem beantworteten wir Fragen wie: Hüllen wir uns irgendwann in Spinnweben oder gehen künftig nur benetzt von Duftmolekülen auf die Straße? Unter dem Schlagwort IMAGINE, gingen wir innovativen Materialien auf den Grund - illustriert von Miriam Bröckel als abstrakte Piktogramme.


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I'd rather go naked than...

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Doch nicht nur technische Neuheiten wurden untersucht. Nein, wir mussten auch an unsere eigenen Grenzen gehen.

Organisieren, schreiben, Klamotten anfragen und stylen, damit haben wir kein Problem. Doch sich zu öffnen, selbst vor Menschen, die ich ja doch jetzt schon einige Jahre kenne, war nochmal etwas ganz anderes. 

Bei einem unserer Shooting "I'd rather go naked", das sowohl von der PETA-Campagne "I'd rather go naked than wear fur" als auch von der Künstlerin Jenny Holzer inspiriert war, trat das klassische Styling in den Hintergrund. Es wurden unsere Sprüche, also wie wir den Satz beenden würden, auf unserer nackten Haut fotografiert. Ein Moment der Bloßstellung aber dennoch Geborgenheit. Schließlich wussten wir, dass wir einander vertrauen können.

Wir waren alle sehr gespannt, wie es dann im Layout wirken würde. Wir waren uns aber sicher, dass Regina Recht, die Fotografin dieser Strecke, die Momente so eingefangen hat, dass unsere Message auch beim Leser ankommt. Es war auf jeden Fall ein spannender Tag und ein Höhepunkt in unserem letzten gemeinsamen Semester. 

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Zusätzlich zu Bild und Text haben wir auch nur eine sehr minimalisierte Illustration für sich sprechen lassen. Wie zum Beispiel die "Philographics" von dem katalanischen Gestalter Genís Carreras. Dieser bringt Ismen wie Idealismus, Absolutismus und Kapitalismus durch Form und Farbe auf den Punkt. 
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mo:de 9 - VOTE

Endlich halten wir unser Abschlussprojekt in den Händen. Wir sind so stolz! Die letzten Wochen waren nochmal Stress pur, aber da wir (fast) alle an einem Strang gezogen haben, ist es endlich vollbracht

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... ist nun unsere Reise an der AMD. Die klassische Studienzeit ist vorbei. Wir werden uns nicht mehr mehrmals die Woche sehen und austauschen können.

Denn jetzt stehen nur noch unsere Abschlussarbeiten bevor, die wir aber alleine und nicht im Team leisten müssen. Zwölf Wochen haben wir dafür Zeit. Dann heißt es endgültig Abschied nehmen von diesem sicheren Ort und unseren Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Der Ernst des Lebens kann also beginnen, denn wir sind gewappnet für die Herausforderungen, die uns das Leben entgegen schmeißt.  
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Vollendung

REDAKTION

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Eine Produktion des Kurses Modejournalismus/Medienkommunikation 
MM aus 2014 (Ausbildungsbeginn)
der Akademie Mode & Design München

Veröffentlichung: Juli 2017


Chefredaktion:
Angelika Knop (Dozentin Onlinejournalismus)

Chefinnen vom Dienst: Nadine Miller, Melanie Paukner, Vanessa Peschla


1. & 2. Semester
Leitung: Jana Ackermann
Bild: Andrea Tzelepidis
Grafik: Lisa Spanner
Video: Michaela Konz
Audio: Boris Alexandrowitsch
Text: Fabienne Dini

3. & 4. Semester
Leitung: Nathalie Muggesser
Bild: Lydia Raaf-Dahaldian
Grafik: Madlen Drexl
Video: Anna Höß
Audio: Marilyn Hausen
Text: Justine Lepoix

5. & 6. Semester
Leitung: Lorraine Wandl
Bild: Ricarda Datz
Grafik: Liana Boldova
Video: Simon Dietrich
Audio: Lisa Kanschat
Text: Giulia Wilzewski

FILMTITEL
The Beginning
The Editor's Eye
Nocturnal Animals
The Eye Has To Travel
The Devil Wears Prada
Break The Rules

MUSIK
2. Semester: "Dying Sun" by Nikolas Weber
4. Semester: "Beyond the Skies" by Nikolas Weber;
                       "6 am In The City" by Nikolas Weber
5. Semester: "Blues Brother" 
6. Semester: " Mystic"


Impressum







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